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31.01.2006

Schneepflug Typ Klima Akkutriebwagen ETA 179 Krokodil - B6/8 III ASF EL 16 BR 52 Kondenstender VT 2.09.1 - Ferkeltaxi VT 10 der DRG Dampf-Schneeschleuder DR Baureihe V 60 KLV 20 Breuer Rangiertraktor Draisine Dm 3652 Sackarnd Modelle Güterwagen-Basteleien Design-Varianten Lackierung

Die Lackierung - wohl die wichtigste Arbeit

Da dieser Vorgang für alle Modelle mehr oder weniger der selbe ist, erfolgt eine grundsätzliche Beschreibung auf dieser gesonderten Seite. Ich beschreibe hier den Lackiervorgang und die Geräte die ich verwende, diese Beschreibung sollte aber keinesfalls bindend sein. Jeder sollte seinen eigenen Weg für ein gutes Finish seiner Modelle finden, denn die farbliche Gestaltung bestimmt letztlich den Gesamteindruck eines Modells.

Ich verwende folgende Farben und Airbrush-Werkzeuge:

  • für die Reinigung und Entfettung der Bauteile einen Silikon-Entferner

  • für die Grundierung Revell Airbrush Email Basic 39001 Grundierfarbe

  • für die Lackierung Elita "Life Colours" Farben, Mattierungspulver und zum Verdünnen den passenden Spezial-Verdünner

  • Spritzpistole "Revell Airbrush Spray Gun Flexible" mit einer 0,5 mm Düse

  • die benötigte Druckluft liefert ein Kleinkompressor "Revell Kompressor Gamma"

  • zum Abkleben bzw. Maskieren findet "Tamiya Masking Tape" unterschiedlicher Breite und flüssiger Maskierfilm "Mr. Maskingsol Neo" Verwendung

  • unterschiedlich feine Pinsel für Nacharbeiten und Lackierung der Kleinteile

Auf das verspachteln und vorsichtige Schleifen folgt die Lackierung. Der Beginn einer Lackierung ist  stets die gründliche Reinigung und Entfettung des Modell, dieser Arbeitsschritt entscheidet über die Haftung der Farbe. Nach der Reinigung mit einem Silikon-Entferner das Bauteil gründlich trocknen und unter keinen Umständen mehr berühren. Als Hilfsmittel löte ich schon während des Baus eine M2-Mutter an eine geeignete Stelle des Gehäuses, im allgemeinen an die Innenseite des Daches, hier kann ich später eine Gewindestange einschrauben  und diese dann als Halterung verwenden. So kann das Gehäuse auch zum Trocknen und Lackieren von einer "Dritten Hand" gehalten werden.

Da die Grundierung bereits spritzfertig angemischt ist, kann sie ohne weitere Vorbereitung aufgespritzt werden. Nach der Grundierung werden eventuelle Fehlstellen (Kratzer, Unebenheiten in der Oberfläche, usw.) sichtbar und können nachgearbeitet werden, danach sollte aber eine erneute Grundierung erfolgen.

Nach einer angemessenen Trockenzeit erfolgt die Lackierung mit Farbe. Die Farbe muss spritzfähig angemischt werden, dass heißt man mischt Farbe und Verdünner im Verhältnis 3 : 2 (3 Teile Farbe auf 2 Teile Verdünner), es sollten einige Spritzversuche unternommen werden, weil das Verhältnis je nach verwendeter Farbe etwas variieren kann. Als erstes spritze ich das gesamte Modell mit die Farbe, die die größte Fläche einnimmt. In den Bereichen, die später eine andere Farbe erhalten etwas dünner. Der Farbauftrag erfolgt kreuzweise. Nach 24 Stunden erfolgt die Lackierung mit der nächsten Farbe, vorher werden mit den entsprechenden Hilfsmitteln die Bereiche abgeklebt/maskiert, die diesen Farbauftrag nicht erhalten sollen. Entsprechend verfährt man dann mit der nächsten Farbe, bis alle Farben aufgebracht sind. Lackieren - trocknen - abkleben/maskieren - lackieren - trocknen - Maskierung entfernen - abkleben/maskieren - lackieren - trocknen - usw..

Kleine farblich abgesetzte Details wie Griffstangen, Fensterrahmen, usw. werden vor dem Aufbringen der Decals mit einem entsprechend feinen Pinsel farblich gestaltet.

Nach der letzten Farbe erfolgt das Aufbringen der Decals (Nassschiebebilder), hierbei muss man einiges beachten, damit man am Ende ein sauberes Ergebnis erzielt. Nach dem Ablösen der Decals mittels Einweichen in Wasser vom Trägerpapier, benetze ich die vorgesehene Stelle an der das Bild aufgebracht werden soll mit "Humbrol DecalFix", das sorgt für optimale Fixierung und blasenfreies Anlegen der Nassschiebebilder. Vorher das Decal vorsichtig durch abtupfen von überschüssigem Wasser befreien. Es kommt vor, dass das Bild bei der Trocknung leicht milchig wird, ist aber weiter kein Problem und verschwindet nach dem letzten Lackiervorgang mit Klarlack.

Der letzte Lackauftrag ist eine farblose Schicht, hier entscheidet man über die entgültige Oberflache -  glänzend - seidenglänzend/seidenmatt - matt - diese Entscheidung sollte jeder für sich treffen. Ich bevorzuge einen Seidenglanz, dessen Intensität ich durch die Hinzugabe von Mattierungspulver zum Klarlack selbst bestimme.

Noch einmal 24 Stunden alles gut trocknen lassen, dann kann der entgültige Zusammenbau des Modells erfolgen.

Weitere Beschreibungen und Informationen zum Thema "Lackierung" finden Sie auf meiner Seite:
Die MRCEdispolok ES 64 U2-026 - Workshop - Vom Vorbild zum Modell oder wie lackiere ich mir mein Wunschmodell

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Stand: 04. November 2009

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