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Die Lackierung - wohl die wichtigste Arbeit
Da dieser Vorgang für alle Modelle mehr oder
weniger der selbe ist, erfolgt eine grundsätzliche Beschreibung auf dieser
gesonderten Seite. Ich beschreibe hier den Lackiervorgang und die Geräte die
ich verwende, diese Beschreibung sollte aber keinesfalls bindend sein. Jeder
sollte seinen eigenen Weg für ein gutes Finish seiner Modelle finden, denn die
farbliche Gestaltung bestimmt letztlich den Gesamteindruck eines Modells.
Ich verwende folgende Farben und
Airbrush-Werkzeuge:
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für
die Reinigung und Entfettung der Bauteile einen Silikon-Entferner
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für die Grundierung Revell Airbrush Email
Basic 39001 Grundierfarbe
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für die Lackierung Elita "Life
Colours" Farben, Mattierungspulver und zum Verdünnen den passenden
Spezial-Verdünner
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Spritzpistole "Revell Airbrush Spray
Gun Flexible" mit einer 0,5 mm Düse
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die benötigte Druckluft liefert ein
Kleinkompressor "Revell Kompressor Gamma"
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zum Abkleben bzw. Maskieren findet
"Tamiya Masking Tape" unterschiedlicher Breite und flüssiger
Maskierfilm "Mr. Maskingsol Neo" Verwendung
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unterschiedlich feine Pinsel für
Nacharbeiten und Lackierung der Kleinteile
Auf
das verspachteln und vorsichtige Schleifen folgt die Lackierung. Der Beginn
einer Lackierung ist stets die gründliche Reinigung und Entfettung des
Modell, dieser Arbeitsschritt entscheidet über die Haftung der Farbe. Nach der
Reinigung mit einem Silikon-Entferner das Bauteil gründlich trocknen und unter
keinen Umständen mehr berühren. Als Hilfsmittel löte ich schon während des
Baus eine M2-Mutter an eine geeignete Stelle des Gehäuses, im allgemeinen an
die Innenseite des Daches, hier kann ich später eine Gewindestange
einschrauben und diese dann als Halterung verwenden. So kann das Gehäuse
auch zum Trocknen und Lackieren von einer "Dritten Hand" gehalten
werden.
Da die Grundierung bereits spritzfertig
angemischt ist, kann sie ohne weitere Vorbereitung aufgespritzt werden. Nach der
Grundierung werden eventuelle Fehlstellen (Kratzer, Unebenheiten in der
Oberfläche, usw.) sichtbar und können nachgearbeitet werden, danach sollte
aber eine erneute Grundierung erfolgen.
Nach
einer angemessenen Trockenzeit erfolgt die Lackierung mit Farbe. Die Farbe muss
spritzfähig angemischt werden, dass heißt man mischt Farbe und Verdünner im
Verhältnis 3 : 2 (3 Teile Farbe auf 2 Teile Verdünner), es sollten einige
Spritzversuche unternommen werden, weil das Verhältnis je nach verwendeter
Farbe etwas variieren kann. Als erstes spritze ich das gesamte Modell mit die
Farbe, die die größte Fläche einnimmt. In den Bereichen, die später eine
andere Farbe erhalten etwas dünner. Der Farbauftrag erfolgt kreuzweise. Nach 24
Stunden erfolgt die Lackierung mit der nächsten Farbe, vorher werden mit den
entsprechenden Hilfsmitteln die Bereiche abgeklebt/maskiert, die diesen
Farbauftrag nicht erhalten sollen. Entsprechend verfährt man dann mit der
nächsten Farbe, bis alle Farben aufgebracht sind. Lackieren - trocknen -
abkleben/maskieren - lackieren - trocknen - Maskierung entfernen -
abkleben/maskieren - lackieren - trocknen - usw..
Kleine farblich abgesetzte Details wie
Griffstangen, Fensterrahmen, usw. werden vor dem Aufbringen der Decals mit einem
entsprechend feinen Pinsel farblich gestaltet.
Nach
der letzten Farbe erfolgt das Aufbringen der Decals (Nassschiebebilder), hierbei
muss man einiges beachten, damit man am Ende ein sauberes Ergebnis erzielt. Nach
dem Ablösen der Decals mittels Einweichen in Wasser vom Trägerpapier, benetze
ich die vorgesehene Stelle an der das Bild aufgebracht werden soll mit
"Humbrol DecalFix", das sorgt für optimale Fixierung und blasenfreies
Anlegen der Nassschiebebilder. Vorher das Decal vorsichtig durch abtupfen von
überschüssigem Wasser befreien. Es kommt vor, dass das Bild bei der Trocknung
leicht milchig wird, ist aber weiter kein Problem und verschwindet nach dem
letzten Lackiervorgang mit Klarlack.
Der letzte Lackauftrag ist eine farblose
Schicht, hier entscheidet man über die entgültige Oberflache - glänzend
- seidenglänzend/seidenmatt - matt - diese Entscheidung sollte jeder für sich
treffen. Ich bevorzuge einen Seidenglanz, dessen Intensität ich durch die
Hinzugabe von Mattierungspulver zum Klarlack selbst bestimme.
Noch einmal 24 Stunden alles gut trocknen
lassen, dann kann der entgültige Zusammenbau des Modells erfolgen.
Weitere Beschreibungen und Informationen
zum Thema "Lackierung" finden Sie auf meiner Seite:
Die MRCEdispolok ES 64 U2-026 - Workshop
- Vom Vorbild zum Modell oder wie lackiere ich mir
mein Wunschmodell
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